PR in einem Start-up. Brauchen Gründer das? Sollten sich Gründer nicht auf Marketing konzentrieren und PR erst Mal sein lassen?
Diesen und weiteren Fragen rund um PR für Gründer haben sich Carsten Nillies, Leiter PR Alice/Hansenet, und Thomas Clark, langjähriger Redakteur der FTD und Projektleiter enable2start, in einem Workshop bei der UnternehmerTUM München gestellt.
In seiner Präsentation stellte Carsten sehr interessant dar, warum PR gerade in Startups nicht vernachlässigt werden sollte und was Öffentlichkeitsarbeit für ein junges Unternehmen leisten kann.
Werbung schafft Bekanntheit – Werbekampagnen machen ein junges Unternehmen bekannt. Doch Carsten betonte auch, dass eine klassische Werbekampagne nicht immer galubwürdig wirkt. Neben der Bekanntheit ist auch das Image, das ein junges Unternehmen aufbaut, wichtig für dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit – und hier kommt die Öffentlichkeitsarbeit ins Spiel: Denn wem glaube ich als Kunde, als Konsument mehr? Einer Anzeige, in der ein Produkt als „das BESTE“ und „das TOLLSTE“ beschrieben wird, oder einem redaktionellen Testbericht, in dem ein Redakteur und eben nicht ein Vertreter des Unternehmens das Produkt beurteilt?
Carsten kam zu dem Fazit, dass Öffentlichkeitsarbeit gerade in jungen Unternehmen Werbekampagnen unterstützen und sich Gründer nicht vor dem Kontakt mit der Presse scheuen sollten.
Ich stimme Cartsen da voll und ganz zu – und das nicht nur weil ich selbst für die PR hier bei wikando zuständig bin
Natürlich nimmt der Aufbau eines Presseverteilers und das Verfasssen einer Pressemitteilung Zeit in Anspruch, ohne dass eine Garantie für die Veröffentlichung der Texte gegeben ist. Allerdings denke ich, dass durch gezielte Pressearbeit und direkte Kommunikation ein größeres Vertrauen zum Kunden/Nutzer aufgebaut werden kann – und gerade das ist für ein Startup sehr wichtig ist.
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PR (für Gründer) – Braucht man das?
geschrieben von Madeleine am Freitag, 4 September 2009
Auf der anderen Seite
geschrieben von Caro am Montag, 13 Juli 2009
Der Weg von einer innovativen Idee bis zum tatsächlichen Unternehmen ist weit – wer wüsste das besser als junge Start-Ups wie wir. Da ist es gut, dass es Gründerzentren wie die UnternehmerTUM gibt. Die UnternehmerTUM, Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, will junge Menschen für Unternehmertum begeistern und bei ihren Gründungsvorhaben fördern. Der Kontakt zu “richtigen” Unternehmen ist für die angehenden Gründer dabei fast schon Pflicht: in der Vorlesungsreihe “Innovative Unternehmer – Unternehmertum erfahrbar machen!” beispielsweise lernen die Studenten verschiedene Unternehmen, von großen Konzernen wie der Oetker-Gruppe bis zu kleinen Start-Ups wie wikando, hautnah kennen.
Vergangene Woche waren wir von der UnternehmerTUM zu dieser Vorlesungsreihe nach München eingeladen. Peter, der selbst an der TU München studiert hat, durfte sich nochmal den Uni-Wind um die Nase wehen lassen – diesmal allerdings auf der anderen Seite: Als Referent der Vortragsreihe erklärte er einem Publikum aus Unternehmensvertretern und interessierten Studenten Idee und Werdegang von wikando. Zusammen mit einem Gründerkollegen, Max Wittrock von mymuesli, stellte er sich anschließend den Fragen des Publikums – und das waren viele: wie viele Monate die Planung dauert, ob man als Jung-Unternehmer noch Zeit zum Schlafen findet, was man anderen Gründern raten würde und vieles mehr. Bei einem anschließenden Essen in kleiner Runde, zu dem die Studenten eingeladen waren, erzählte man sich bei Pizza und Co. Gründergeschichten bis in die späten Abendstunden. Ein gelungener Abend, der den zukünftigen Unternehmern sicher auf ihrem Weg in Erinnerung bleiben wird.
Challenges and Opportunities in 2009
geschrieben von Mirj am Mittwoch, 18 Februar 2009
Am selben Abend ging es dann noch nach München zum Treffen der Startup-Szene. “Challenges and Opportunities in 2009” wurde von twidox organisiert und fand in der Lounge2 in München statt. Ein wirklich guter Ort, an dem sich junge Gründer und erfahrene “alte Hasen” getroffen haben und sich über ihre Ideen, Probleme und Ziele austauschen konnten. Es gab interessante Präsentationen u. a. von Felix Haas von amiando oder Stephan Uhrenbacher von Qype, die einem ganz gut aufzeigten, wo die Trends liegen und was man als Gründer so alles beachten sollte. Die Präsentationen waren kurz gehalten – zwar nicht so kurz wie vorgegeben
– aber danach gab es noch genügend Zeit zum Austausch. Das sollte wieder öfters stattfinden – war ein gelungener Abend.

