Wie hier im Blog angekündigt, waren wir am Dienstag im Rahmen der Ringvorlesung “Gesellschaftliche Innovation” mit einem eigenen Stand an der Hoschschule München vertreten und haben wikando vorgestellt.
Doch bevor wir uns und unsere Weihnachtskampagnen präsentierten, hielt Karl-Ludwig Schweisfurth einen sehr gelungenen Vortrag zum Thema Ernährung und Gesundheit:
Karl Ludwig Schweisfurth: Symbiotische Landwirtschaft als ökologische, regionale und faire Art der Lebensmittelerzeugung
Unter dem Titel “Essen ist unser Schicksal” sprach Herr Schweisfurth über innovative Lebensmittelerzeugung am Beispiel der Hermannsdorfer Landwerksätten und seinem eigenen landwirtschaftlichen Projekt.
Uns war das Konzept der Hermannsdorferr Landwerkstätten zwar schon vor diesem Abend bekannt, doch waren wir über den Elan und die Begeisterung, mit der Herr Schweisfurth von seinem Weg vom erfolgreichen Großunternehmer von Fleisch- und Wurstwaren, zum ökologischen Lebensmittelhändler erzählte, beeindruckt.
Er berichtete einerseits über die Entstehung und die Idee hinter den Hermannsdorfer Landwerkstätten, welche im Großraum München hochwertige ökologische Produkte von regionalen Landwirten zu angemessenen Preisen beziehen und in Ihren Läden vertreiben.
Andererseits erzählte er von seinem innovatives Konzept der symbiotischen Landwirtschaft, das uns nach eigener Aussage “auf den richtigen Weg der Ernährung, Tierhaltung und Lebensmittelproduktion zurückbringen soll”. Dieses Projekt hat er seit seinem altersbedingten Ausscheiden aus den geschäftlichen Angelegenheiten der Hermannsdorfer Landwerkstätten in Angriff genommen hat. Eine artgerechte Tierhaltung, die eben nicht auf Monokultur, sondern auf Polykultur, also dem Zusammenleben verschiedener Tier- und Pflanzenarten zum gegenseitigen Nutzen beruht und die Qualität der Tierhaltung sowie die der erzeugten Nahrungsmittel steigert.
Zum Abschluss seines Vortrags fand ich das Bild des „Leuchtturm-Bauers“, wie sich Schweisfurth selbst sieht, sehr treffend. Anstatt “groß” zu denken, wie er sein Konzept am besten verkaufen und somit seine symbiotische Landwirtschaft vergrößern kann, legt er nach eigener Aussage Wert auf den regionalen Bezug. Daher reist er zu interessierten Landwirten auf der ganzen Welt, um ihnen zu zeigen, wie sie das System der ökologischen Tierhaltung am Besten ihren Bedürfnissen anpassen.
wikando stellt sich vor
Im Anschluss haben wir am wikando Stand interessierten Studenten und Gästen der Hochschule München anhand einer Präsentation und Broschüren wikando erklärt. Am PC Point konnten jeder auch gleich die Plattform und unsere Weihnachtsaktion online testen.
Besonders die Weihnachtsaktion und die Kampagne “Christmas for Kidz”, haben die Diskussion über Online-Fundraising stark angeregt, so dass wir viele interessante Gespräche führen konnten.
Also wie ihr wohl merkt ein sehr interessanter und gelungener Abend!




