geschrieben von Madeleine am Freitag, 26 Juni 2009
Neben den SocialBars in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Essen und Wien, fand gestern Abend die dritte SocialBar in München statt – und wir waren dabei.
Diesmal waren wieder zwischen 30 und 40 Leute aus den verschiedensten Bereichen da: sozial Engagierte, Interessierte, CSR Berater, und und und.
Korbinian Kantenwein und Odin Mühlenbein haben ihr Spendensystem Clicks4Charity vorgestellt und Lutz Dziarnowski von The Foo hat einen Vortrag über Nachhaltigkeit und sein Beratungsunternehmen für nachhaltige Unternehmensführung gehalten.

Socialbar München 25. Juni 09
Leider haben wir die Vorträge fast ganz verpasst, da wir vorher wikando beim monatlichem
EXIST-Gründerstipendium-Treffen präsentiert haben. Bei diesem Treffen kommen die Startup-Stipendiaten zusammen, stellen ihre Projekte und deren Verlauf vor und tauschen Gründungs-Erfahrungen aus. Danach sind wir gleich los – quer durch München- um pünktlich zur Vorstellungsrunde und dem Get-Together auf der SocialBar vorbeizukommen. Wir haben sowohl die “alten SocialBar-Hasen” wieder getroffen als auch viele neue Gesichter kennengelernt.
Mehr zu den Teilnehmern und der SocialBar München unter
www.socialbar.de/wiki/Muenchen
geschrieben von Mirj am Montag, 22 Juni 2009
Letztes Wochenende waren wir auf der KarmaKonsum Konferenz in Frankfurt und haben dort am GreenCamp teilgenommen. Die KarmaKonsum ist eine der führenden Fachtagungen zum Thema LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) in Deutschland. LOHAS steht für einen Lebensstil oder Konsumententyp, der durch sein Konsumverhalten und durch gezielte Produktauswahl einen Beitrag zur Förderung von Gesundheit und Nachhaltigkeit leisten will.
Beim Greencamp konnten sich die Teilnehmer in Workshops zu verschiedenen Themen austauschen und so haben wir viele tolle Ideen, Konzepte und Meinungen kennengelernt. Eine Aktion hat uns besonders begeistert: der „Carrotmob“. Ein Carrotmob ist ein Netzwerk von ökologisch bewussten Konsumenten, die Unternehmer bzw. Geschäfte von einem nachhaltigeren Geschäftsverhalten überzeugen wollen. In Berlin hat eine Gruppe junger Leute freiwillig und unentgeltlich einen Carrotmob ins Rollen gebracht, indem sie zunächst in Kreuzberg einzelne Geschäfte besucht und dabei einen Kreuzberger Spätkauf für die Aktion ausgewählt hat. Dieser Spätkauf war bereit, mehr als die anderen besuchten Geschäfte in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Durch den Carrotmob bekam der Laden-Besitzer gleichzeitig die Chance, seine Bekanntheit und seinen Umsatz zu steigern.
Mit einem ganz simplen Prinzip: Die Carrotmob-Organisatoren starteten einen öffentlichen Aufruf, am 13. Juni 2009 um 16 Uhr den Spätkauf leer zu kaufen – und viele machten mit. Der kleine Kiosk hat dann wiederum 35% des erzielten Umsatzes dieser Stunde dazu verwendet, seinen Laden energieeffizienter umzubauen. So senkt der Laden langfristig seine CO2-Bilanz und schützt das Klima, und die jungen Organistoren haben ihr Ziel einer nachhaltigen Lösung zum Klimaschutz erreicht. Wir werden auf jeden Fall verfolgen, wie es mit der Aktion weitergeht. Wenn Ihr Euch auch auf dem Laufenden halten wollt oder weitere Bilder vom Carrotmob anschauen möchtet, dann geht auf www.carrotmobberlin.com
Einfach tolle Diskussionen!
geschrieben von Madeleine am Freitag, 12 Juni 2009